
Stuttgart, Deutschland
Nadia Murad sehnt sich nach Gerechtigkeit für die Opfer von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten.
Nadia Murad setzt sich als jesidische Menschenrechtsaktivistin vor allem für die Opfer von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten ein. Sie kämpft gegen den Einsatz sexueller Gewalt als Kriegswaffe und setzt sich für Gerechtigkeit und die Verantwortlichmachung der Täter, insbesondere des Islamischen Staates (IS), ein. Nadia fordert die Anerkennung des Völkermords an den Jesiden und engagiert sich für den Wiederaufbau und die Unterstützung der jesidischen Gemeinschaft im Irak. Bislang ist sie die einzige Irakerin und Jesidin, die einen Friedensnobelpreis erhalten hat (2018).
Zudem ist sie UN-Sonderbotschafterin für die Würde der Überlebenden von Menschenhandel und arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene daran, politische Veränderungen und Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen zu erreichen. Sie nutzt ihre Stimme, um auf das Leid der Opfer aufmerksam zu machen und fordert die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf. Nadia Murad gründete auch „Nadia’s Initiative“ (↗), die sich für den Schutz von Überlebenden sexueller Gewalt und den Wiederaufbau von Gemeinschaften in Krisengebieten stark macht.
Deutschland.de. (2022, 4. März). Frauen weltweit stärken ↗.
ZDFheute. (2025, 20. Juni). Nadia Murad : „Angst, den Tätern wieder zu begegnen“ ↗.
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